Museumskinder

Es war im Jahre 2004 als sich das erste Mal einige Kinder im Alter
zwischen 4 und 10 Jahren zum Basteln im Dorfmuseum trafen. Sie
hatten so viel Spaß miteinander, dass sich sehr schnell eine neue
Sparte im Heimatverein gründete.
Unter der Leitung von Doris Habenicht und Laura Krüger sowie den großen Museumskindern treffen sich jetzt alle
regelmäßig über 60 Kinder um vielfältig Aktivitäten durchzuführen.

Unser Ziel ist es, …

... den Tündernschen Kindern die heimatliche Geschichte näher
    zu bringen und mit der dörflichen Kultur vertraut zu machen.
... das soziale Miteinander zu fördern.
... Jung und Alt zusammenbringen.
... viel Spaß miteinander zu haben.

Natürlich ging und geht das nicht ohne Mithilfe der Eltern (überwie-
gend der Mütter) und vieler Vereinsmitglieder.

Auch unsere Kinder werden älter. Deswegen besteht seit kurzer Zeit
eine weitere Gruppe, in der sich unsere „Großen“ zusammenge-
schlossen haben und ihre eigenen Aktionen durchführen.



Kontakte:
Doris Habenicht,
Friedenseiche 19
31789 Hameln-Tündern (Tel.: 22076)

Lena Klapproth,
Streeke
31789 Hameln-Tündern
(Handy: 017671759004)

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Was sind denn Museumskinder?

Eine Antwort gibt unser Pressewart Hans-Jürgen Müller:



Was sind denn Museumskinder?
Das mag sich fragen, wer in der Zeitung oder im Internet Berichte über die Aktivitäten des Nachwuchses im Verein für Heimatpflege und Grenzbeziehung "Tundirum" liest. Wer meint, hier werden Mädchen und Jungen museal wie im Wachsfigurenkabinett ausgestellt, liegt falsch. Der Name resultiert lediglich aus der Tatsache, dass das Dorfmuseum im Heimatverein die zentrale Anlaufstelle für die über 800 Mitglieder ist, darunter eben auch die etwa 60 aktiven Kinder und Jugendliche. Von hier aus geht es zum Beispiel los, wenn zu Ostern "Pasche Eier" gesammelt werden, aus denen dann ein leckeres "Rake-Eier-Essen" gezaubert wird.

Beim alljährlichen Umwelttag beteiligen sich immer rund 30 bis 40 Kinder, helfen bei Pflegearbeiten in öffentlichen Anlagen oder sammeln haufenweise Müll. Mehrere Kinder- und Jugendmannschaften bosseln beim großen Turnier des Ortsrates in Tünderns Feldmark mit.

Richtig sportlich geht's beim Tündernsee-Lauf des örtlichen TSV zu - auch hier mit Beteiligung von Museumskindern. Wenn es gilt, bei den traditionellen Grenzbeziehungen Tündern Grenzen zu "verteidigen", sind die Jungen und Mädchen mit ihren Böllerkanonen vorne mit dabei. In der Adventszeit wird aus dem Museum eine rappelvolle Weihnachtsbäckerei, wenn etwa 50 Kinder Kekse backen.

Weiter stehen Ausflüge und Aktionen wie "Übernachten im Dorfmuseum" auf dem alljährlichen Veranstaltungsprogramm. Doris Habenicht und Lena Klapproth leiten die Museumskinder-Gruppe. Sie werden dabei von mehreren (meist weiblichen) Jugendlichen unterstützt, die früher einmal selbst "Museumskinder" waren. Für den Nachwuchs in der Vereinsarbeit ist also gesorgt.

Neben dem Museum befindet sich ein großer Bauerngarten, der ebenfalls vom Heimatverein unterhalten wird. Auch hier sind Jungen und Mädchen aktiv. Von März bis Oktober treffen sie sich samstags, um unter der Anleitung von Laura Krüger ein eigenes Kinderbeet anzulegen und gewissenhaft zu pflegen.

Mit zusätzlichen Aktionen wie "Insektenkunde am lebenden Objekt" wird die Achtsamkeit in der Natur geschult. Romantisch-rustikal geht es beim herbstlichen Kartoffelfeuer auf der Gartenwiese zu.

Zur Vereinsarbeit gehört traditionsgemäß auch die Pflege der plattdeutschen Sprache. Die Leiterin dieser Sparte, Ingrid Stoffregen, legt ein Hauptaugenmerk darauf, auch Kinder und Jugendliche für das Plattdeutsche zu begeistern. Gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen gibt sie entsprechenden Unterricht in Tünderns Grundschule. Plattdeutsche Theaterspiele von Mädchen und Jungen finden bei Jung und Alt großen Anklang; Kinder wirken auch in plattdeutschen Gottesdiensten mit.

Der "Tundirum"-Vorstand mit seinem Präsidenten Herbert Habenicht an der Spitze legt großen Wert darauf, die junge Generation in die Vereinsarbeit einzubinden. Mit einem günstigen Familien-Vereinsbeitrag wird ein attraktives Angebot bereitgestellt.

Vor der Zukunft muss dem Verein nicht bang sein. Im September des Jahres 2014 mauerten die Museumskinder auf dem Museumsgelände eine kupferne "Zeitkapsel" mit "Botschaften an die Zukunft" ein. Geöffnet werden soll sie erst im September 2074, wenn der Heimatverein sage und schreibe 100 Jahre alt wird.





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